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Mein Workflow mit PureRaw und Luminar Neo

Heiko Lüdemann erklärt, warum er seine RAW Dateien technisch mit PureRaw vorbereitet und anschließend in Luminar Neo natürlich gestaltet.

Heiko Lüdemann mit Kamera in Frankfurt

Für meine eigene Bildbearbeitung arbeite ich mit PureRaw und Luminar Neo. Beide Programme übernehmen in meinem Ablauf unterschiedliche Aufgaben. PureRaw dient der technischen Vorbereitung der RAW Datei. Luminar Neo ist anschließend mein kreativer Arbeitsbereich für Licht, Farben, Kontrast und die gezielte Wirkung des Bildes.

Warum ich mit zwei Programmen arbeite

Ich möchte technische Korrekturen und kreative Gestaltung voneinander trennen. PureRaw kann Rauschen, Objektivfehler und die Grundschärfe der RAW Datei bearbeiten. Danach öffne ich das vorbereitete Bild in Luminar Neo und entscheide dort, wie hell, ruhig, warm oder ausdrucksstark das Foto wirken soll.

Schritt 1: Die RAW Datei in PureRaw vorbereiten

In diesem ersten Schritt geht es nicht um einen fertigen Bildstil. Ich prüfe, ob eine stärkere Rauschminderung überhaupt nötig ist und ob feine Details natürlich erhalten bleiben. Gerade bei höheren ISO Werten ist mir wichtig, dass Haut, Haare und Stoffe nicht künstlich glatt wirken.

Schritt 2: Grundentwicklung in Luminar Neo

Danach kümmere ich mich um Belichtung, Weißabgleich, Lichter, Schatten und Kontrast. Ich beginne bewusst zurückhaltend. Erst wenn die Helligkeitsverteilung stimmt, passe ich Farben und einzelne Bildbereiche an.

Schritt 3: Porträts natürlich bearbeiten

Bei Porträts soll die Person weiterhin wie sie selbst aussehen. Hautstrukturen dürfen sichtbar bleiben. Augen und Gesicht werden nur so weit aufgehellt oder betont, wie es zur vorhandenen Lichtsituation passt. Kleine lokale Anpassungen sind für mich meist überzeugender als ein starker Effekt auf dem gesamten Bild.

Schritt 4: Abstand gewinnen und kontrollieren

Vor dem Export verkleinere ich die Ansicht und prüfe die Gesamtwirkung. Danach sehe ich mir wichtige Details noch einmal vergrößert an. Wenn die Bearbeitung sofort als Effekt auffällt, reduziere ich sie häufig etwas. Mein Ziel ist ein sichtbarer Wow Effekt, der trotzdem glaubwürdig bleibt.

So wird dieser Beitrag weiterentwickelt

Dieser erste Beitrag beschreibt meinen grundlegenden Ablauf. Später ergänze ich ihn mit eigenen Vorher Nachher Beispielen und konkreten Einstellungen für Porträts, Available Light und Aufnahmen mit höheren ISO Werten.

Redaktioneller Entwurf auf Grundlage von Heiko Lüdemanns Angabe, ausschließlich mit PureRaw und Luminar Neo zu arbeiten. Persönliche Einstellungen und Vorher Nachher Beispiele können später ergänzt werden.

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Über die Autorin oder den Autor

Heiko Lüdemann

Fotograf aus Frankfurt, Gründer von Fotoblog Rhein-Main und HypeBlende. Sein Schwerpunkt liegt auf natürlicher Fotografie, verständlicher Wissensvermittlung und echten Begegnungen.